News. Immer top informiert!

Ein Mann ist keine Altersversorgung!

Das hat mich sehr bewegt:

Frauen haben auch heute noch eine abwechslungsreiche Erwerbsbiografie:

Babypausen, Teilzeit, Pflegepause für die alten Eltern, noch immer geringere Entlohnung für die gleichen Tätigkeiten als Männer – alles das lässt die gesetzliche Rente schmelzen.

Die gesetzliche Altersrente für Frauen liegt im Durchschnitt gerade mal bei 564 € monatlich (Rentenbericht der Bundesregierung)

Jeder weiß: FRAU muss etwas tun! Und zwar so früh wie möglich. Viele denken erst daran, wenn die Partnerschaft zerbricht und dann sieht es oft bitter aus.

Aber auch wenn die Ehe hält…

Ein aktueller Fall hat mich sehr bewegt:

Der Ehemann einer Kundin ist vor kurzem verstorben. Die Ehefrau arbeitet seit 2 Jahren wieder in Vollzeit und verdient 2.400 Euro Brutto. Ihr Anspruch auf Altersrente ist durch die Kindererziehung nicht besonders hoch. Der Rentenanspruch des im letzten Jahr durch einen plötzlichen Herzinfarkt verstorbenen Mannes belief sich auf 980 Euro. Zwei Kinder, nicht mehr unterhaltspflichtig.

Die Frau erhält aus dem Rentenanspruch des Ehemannes von 980 Euro lediglich eine Witwenrente von 309 Euro.

Sie hat zwar einen Anspruch in Höhe von 60% der Rente des Verstorbenen. Nach Abzug eines Freibetrags wird aber das eigene Einkommen (das können auch Miet- oder Zinseinnahmen sein) zur Kürzung der Witwenrente herangezogen.

Diese gekürzte Hinterbliebenenversorgung und hohe Kosten bei Pflegebedürftigkeit gefährden die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen.